
Storf stellte das Gesamtprojekt im Überblick vor, doch vorwiegend interessierte im Gemeinderat, wie die drei Stationen in Ingenried ausschauen sollen. So ist ein Rastplatz vor dem Gemeindehaus geplant, der später eine neue Wanderwegetafel erhalten soll.
Ein weiterer Rastplatz ist nordwestlich von Ingenried am Stadelwiesenweg geplant. Neben einer Ruhebank mit Tisch wurde eine zusätzliche Infotafel vorgesehen. Der Themenvorschlag „Das Bähnle und die Bergwerke“ von Storf fand allerdings wenig Gefallen im Gemeinderat.
Weil es sich hier vorwiegend um den Bergbau in Peißenberg handeln würde, konnte sich keiner damit anfreunden. „Es sollte schon hauptsächlich um Ingenried gehen“, warf auch Bürgermeister Xaver Fichtl in die Diskussion ein.
Bahndamm erlebbar machen
Vorstellen könne man sich eher ein Alpenpanorama mit Erklärung der Bergkette und Informationen zur wirtschaftlichen Bedeutung des „Bähnles“ für Ingenried, wobei es hierfür genügend Beispiele gebe. Mehr Begeisterung erhielt der Vorschlag, an der Gemeindegrenze zum Sachsenrieder Forst auf etwa zehn Metern ein Stück Bahndamm im ehemaligen Zustand mit Signalen und Gleisanlagen wieder sichtbar und somit erlebbar zu machen.
Eine Entscheidung musste der Rat noch nicht treffen. Erst sollen die Alternativvorschläge in die Projektplanung eingearbeitet werden, um damit in einer der nächsten Sitzungen über weitere Schritte beraten zu können. Insgesamt, so wurde deutlich, steht der Rat dem Projekt äußerst positiv gegenüber.