Trotz des neuen kleinen Nachbarn steht auch die 20. Günztaler Ferienfreizeit gut da. Dort hatten insgesamt 36 Veranstaltungen zur Auswahl gestanden. Von den verfügbaren 511 Plätzen wurden laut Simone Multari von der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg 255 an den ersten Anmeldetagen vergeben. Auch in Obergünzburg ist man mit dem Ergebnis zufrieden.
In Marktoberdorf sind die Zahlen laut Veranstalter Kreisjugendring (KJR) Ostallgäu zwar leicht rückläufig, doch immer noch auf einem hohen Niveau. Bei der 23. Marktoberdorfer Ferienfreizeit wurden laut KJR insgesamt 1100 Plätze angeboten. 819 dieser Plätze sind bis jetzt gebucht. 420 Kinder haben sich dafür angemeldet, das heißt jeder Teilnehmer besucht im Schnitt zwei Veranstaltungen.
Als Grund für den leichten Teilnehmerrückgang - rund 30 Anmeldungen weniger als im Vorjahr - nennt KJR-Geschäftsführer Erich Nieberle zum einen die von der Stadt Marktoberdorf angebotene Ferienbetreuung als auch die Ferienfreizeiten der umliegenden Gemeinden. «Wir freuen uns aber sehr darüber, wenn örtlich Ferienfreizeiten angeboten werden», sagt Nieberle, der mit den Zahlen «sehr zufrieden» ist. «Für uns ist es einfach wichtig, dass der Bedarf der Kinder und Eltern gedeckt ist.»
Auch die Verantwortlichen der achten Unterthingauer Ferienfreizeit, zu der auch Kraftisried und Görisried gehören, können sich über Zuspruch nicht beklagen. Von den 486 Plätzen sind laut Jugendbeauftragtem und Ferienfreizeit-Mitorganisator Bernhard Dolp 417 belegt - stolze 85 Prozent.
«Für einen Ort unserer Größe ist das eine tolle Auslastung, mit der wir mehr als zufrieden sind», sagt Dolp. Zufrieden ist man auch in Bernbeuren. Von den rund 300 Plätzen beim «Bernbeurer Ferienspaß» wurden rund 100 belegt. «Das ist gut so und in etwa wie in den Vorjahren», sagt Organisatorin Silke Gebhart. (bs)