So bekamen die Stadtvertreter an den Thementafeln viel Lob zu hören. Etwa für den Ausbau der Straßen in Thingers. Überwiegend begnügten sich die Bürger mit Anregungen. So wünscht man sich im Sommer tagsüber mehr Belebung für den Bürgertreff-Vorplatz. Vielleicht könne die dortige Bäckerei Tische und Stühle für Kaffee und Kuchen raus stellen, und mehr Grün sei dort auch wünschenswert, hieß es. Dazu müsse die Stadt den Eigentümer des Gebäudes und natürlich auch den Bäcker befragen, sagte Netzer. Auch die Toilettenfrage wäre dann zu klären.
Weiter wurde die Stadt gebeten, den Belag des Allwetter-Bolzplatzes zu überprüfen, da dieser vor allem für Ballspiele wenig geeignet sei.
Was bewegt die Bürger in Thingers sonst? Die Einführung einer Wintersaisonkarte bei den Verkehrsbetrieben, mehr Kontrolle für Tempo-30-Sünder und «wilde Biker», die Fußgänger gefährden würden. Zeitweise habe man es auch mit jungen Leuten zu tun, die nächtliche Ruhestörung und dazu Müll verursachen würden, so ein Beschwerde- führer. Mit Hochdruck baue die Stadt die Zahl der Kinder-Krippenplätze aus, sagte Netzer zu einem entsprechenden Wunsch. Zum Hinweis auf die Verlandungsgefahr des Schwabelsberger Weihers meinte Uwe Gail (Betriebshof), dass dieser Prozess trotz Pflegemaßnahmen nicht aufzuhalten sei.
Mit Pfarrer Wolf Hennings und Kiymet Akan (Stadtteilbüro) waren sich Vertreter der Stadt einig, dass die Integration eine Daueraufgabe bleiben werde. Netzer lobte alle, die in diesem Bereich in den letzten Jahren «viel geleistet» hätten. Die Stadt könne einiges für die Bildung tun, genauer gesagt für die «Schulbauoffensive». Damit auch Mittags- und Ganztagsbetreuung gewährleistet seien, betonte der OB. (mr)
Mehr Belebung für den Bürgertreff-Vorplatz in Thingers wünschen sich die Bürger. Mehr Grün und Kaffeetische vor der Bäckerei wurden angeregt. Foto: Mayr