Wie wird man zum Bezirks- und dann zum Landesschülersprecher?
Geyer: Zuerst wählt jede Schulklasse einen Klassensprecher. Anschließend wurde ich dann als Schülersprecher der Berufsfachschule gewählt. Mit diesem Amt erhält man eine Einladung nach Augsburg, wo sich alle Schülersprecher der beruflichen Schulen (Fachakademien, Fachschulen, Berufsschulen und Berufsfachschulen) Schwabens getroffen haben. Bei diesem Treffen wurde ich zum Bezirksschülersprecher. Jeder Bezirksschülersprecher wird dann in die Landeshauptstadt eingeladen, wo ich zum zweiten Landesschülersprecher der beruflichen Schulen in Bayern gewählt wurde.
Was macht man als Landesschülersprecher und welche Ziele hast du dir gesetzt?
Geyer: Die elf Sprecher und ich wollen während unserer einjährigen Amtszeit den Landesschülerrat (besteht aus zwölf Vertretern aller Schulformen) und seine Aufgaben bekannter machen. Außerdem soll die Institution Landesschülerrat als Gremium im kommenden Jahr weiter gefestigt werden. Eines unserer Ziele ist beispielsweise, dass Englisch als Pflichtfach an beruflichen Schulen etabliert werden soll. Als Bezirkssprecher von Schwaben möchte ich mich aber auch für die außerschulischen Interessen einsetzen. So wie etwa den massiven Parkplatzmangel an einem großen Teil von Schwabens Berufsschulen.
Wie kontaktiert man dich?
Geyer: Alle beruflichen Schulen, für die ich in unserem Schulbezirk spreche, haben meine Kontaktdaten. Diese können über das Sekretariat erfragt werden. Ich habe mir vorgenommen, für Schüler 24 Stunden erreichbar zu sein.