Die Mitglieder sind oftmals Vertreter von Organisationen, die mit dem Thema der wachsenden Armut und Verelendung in der Gesellschaft konfrontiert sind – wie die Caritas oder kirchliche Verbände.
Aber auch Ärzte und Lehrer haben sich der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens angeschlossen. „Wer würde dann noch arbeiten?“ Oder: „Wer soll das bezahlen?“ Dass man sich noch lange mit solchen Ansichten auseinandersetzen müsse, „darüber sind wir uns bewusst“, meinte Erna-Kathrein Groll von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB).
Groll sowie Karl-Heinz Blenk und Uwe Hardt, Geschäftsführer der Caritas Oberallgäu, gehören zu den Initiatoren des Projekts. Ihre Überzeugung: „Die sozialen Sicherungssysteme sind den Anforderungen der Zeit nicht mehr gewachsen.“
So werde in Protestwellen und Demonstrationen nach den anhaltenden Finanzkrisen deutlich, „dass die Gesellschaft einen Wertewandel weg von der kapitalistischen Sichtweise hin zu einem Politikstil erwartet, der vor allem die Menschen im Blickfeld hat“.
Grundlage dafür sei eine materielle Absicherung der Bürger, um ein Leben in Würde und unter Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sicherzustellen. Dafür steht das bedingungslose Grundeinkommen.
Interessierte können sich in eine Verteilerliste für Infos und Veranstaltungen aufnehmen lassen – mit einer Mail an: grundeinkommen.allgaeu@gmx.de