Im Verkehrsausschuss wurden jetzt verschiedene Details vorgestellt, die die Situation verbessern sollen. Wobei sich durch die Ampelregelungen in dem Bereich der Verkehrsfluss deutlich beschleunigt habe.
„Die Ampelphasen wurden mehrfach angepasst“, berichtete Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann über Verbesserungen seit dem Einbau der Signalanlagen im April 2010. Mittlerweile seien die Knotenpunkte insgesamt optimiert.
Der Verkehr fließe in Schulnoten ausgedrückt mit einer 2 – früher verteilten Experten an den Knoten 5 bis 6. Wartezeiten entstünden naturgemäß vor allem in den Stoßzeiten morgens und abends.
Jetzt soll tagsüber eine verkürzte Umlaufzeit der Ampelphasen programmiert werden, so dass nur noch 70 Sekunden auf das nächste Grün gewartet werden muss statt wie bisher 90. Durch die gereingeren Wartezeiten erhoffen sich die Planer, dass auch die Fußgänger die Ampeln noch besser annehmen.
Autofahrern, die aus der Lotterbergstraße nach links in die Memminger Straße abbiegen, zeigt bereits jetzt ein gelbes Blinksignal, dass sie auf die Fußgänger achten sollen, die zur gleichen Zeit die Memminger Straße überqueren. Dieser Schutzblinker soll ausgetauscht werden durch ein größeres Modell, nachdem es kürzlich beinahe zu einem Unfall zwischen einem Autofahrer und einer Mutter mit Kinderwagen gekommen war.
Für eine bessere Wahrnehmung wird an dem Ampelmast in der Memmingerstraße/Lotterbergstraße stadtauswärts ein zusätzlicher Rot-Gelb-Grün-Signalgeber montiert. Zudem werden Kontrastblenden angebracht. Damit soll vermieden werden, dass sich Autofahrer auf das Signal der folgenden Ampel verlassen, die nicht im gleichen Takt geschaltet werden kann.
Kontrollen durch die Polizei hätten mittlerweile dazu geführt, dass weniger Autofahrer ihren Wagen direkt vor dem Lebensmittelmarkt an der Lotterbergstraße abstellen. Die Polizei soll dort weiter präsent sein, hieß es, nachdem besonders findige Parksäunder jetzt auf der gegenüberliegenden Straßenseite parkten.
Wer vom Klinikum her über den Adenauerring Richtung Eisstadtion will, kann sich die drei Ampelturnusse in der Memminger Straße sparen. „Ich fahre da schneller über die Rottachstraße“, betonte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer. Geprüft werden soll, ob die kürzere Linksabbiegespur zusätzlichen Verkehr verkraftet. Wenn ja, soll eine Wegweisung auf die „Umfahrung“ führen.