Wie es im Sport so ist, kann es immer wieder Gegner geben, die schlicht besser sind. Das war im ausgelosten Halbfinale gegen das Team aus Gürzenich-Wald (in der Nähe von Köln) so. Schon nach den Einzeln lag der TCK aussichtslos mit 1:5 im Rückstand. Deshalb wurden die drei noch ausstehenden Doppel erst gar nicht mehr ausgespielt. Der für den TCK spielende Österreicher Gerald Mandl holte in dieser Partie den Ehrenpunkt für die Allgäuer.
Wesentlich besser lief es dann im Spiel um Platz drei gegen Hamburg Club an der Alster. Mandl, Manfred Hundstorfer, Zeljko Cica und Meixner gewannen ihre Einzel und es stand 4:2 für Kempten. In den Doppeln holten Hundstorfer/Meixner den siegbringenden fünften Punkt und der Sprung auf das Podest war geschafft. Den Zähler zum 6:3-Endstand steuerten Mandl/Cica bei.
«Titelverteidiger Gürzenich und Landau waren einfach zu stark», resümiert Meixner. «Da können wir nicht mithalten.» Dennoch war das Erreichen des Finales der größte Erfolg der Vereinsgeschichte neben dem Aufstieg der Herren 30 vor vier Jahren in die Bundesliga.
Meixner legt Wert darauf, dass die Finanzierung des Teams durch Sponsoren erfolgt. «Das Geld des TCK fließt in die Nachwuchsarbeit.» Es hänge von den Sponsoren ab, ob der TCK diese Mannschaft für die nächste Saison halten könne.