
Auf etwa 5000 Quadratmetern stellen sich dieses Jahr rund 80 regionale Unternehmen aus Industrie und Handwerk sowie Dienstleister aus verschiedenen Branchen vor. „Inzwischen hat sich die Messe in Kaufbeuren etabliert“, sagte Güttinger bei einer gestrigen Pressekonferenz in der Karthalle.
„Der regionale Aspekt ist uns weiterhin besonders wichtig“, erklärt Güttinger. Der Großteil der teilnehmenden Unternehmen komme aus Kaufbeuren und Umgebung. Das Publikum sei erfahrungsgemäß sehr interessiert und komme gezielt, da für sie Baumaßnahmen anstünden.
„Häuslebauer, Renovierer, Heimwerker oder Energiesparer“, so Güttinger, für alle sei etwas mit dabei. Werbung für die Messe wurde auch bis in den Landsberger Raum plakatiert. „Daher erwarten wir wieder bis zu 5000 Besucher.“
Für die Firmen biete die Messe eine große Plattform, erläutert der Veranstalter. „Sie können Kundenkontakte knüpfen und die Auftragsbücher füllen.“
Auch eine Reihe von Ausstellern zeigte sich im Vorfeld vom Konzept überzeugt. Zum zweiten Mal mit dabei ist zum Beispiel Robert Klauer mit seinem Straßenbauunternehmen Rehwald. „Der regionale Bezug ist wichtig für uns Handwerker“, so der Kreishandwerksmeister.
Ebenso präsentiert sich die Kaufbeurer Firmengruppe Dobler, die auf der Messe auch darstellen möchte, welche Ausbildungsmöglichkeiten bei Dobler im Handwerk möglich sind. „Dabei handelt es sich um zehn bis zwölf handwerkliche Berufsfelder“, sagte Bernd Reger.
„Umsetzung mit Herz und Verstand“ sei das Motto der Firma Plan B, berichtet Geschäftsführerin Silke Vogg-Port. Das Unternehmen wird bei der Messe über Wohnraumgestaltung informieren.
Neben den Ausstellern werden Expertenvorträge rund um Bauen, Sanieren, Einrichtung, Energie und Wohnen in der Karthalle präsentiert. Die Palette reicht dabei von der Schimmelpilzbekämpfung über die energetische Sanierung bis zum Heizen mit Wärmepumpen. Auch die Stadt unterstütze die Messe mit einem „interessanten Programm“, berichtet Peter Igel von der Kaufbeurer Wirtschaftsförderung.
Die Messe „Bauplus“ wird in Zukunft immer am ersten Februarwochenende stattfinden. Auch am jährlichen Rhythmus soll festgehalten werden. „Der Termin ist sowohl für die Aussteller als auch für die Besucher optimal“, so Igel.
Er sei sinnvoll, weil kleinere Handwerksbetriebe im Winter eher Zeit für einen Messeauftritt hätten und die Kunden sich eher zu Beginn eines Jahres Gedanken über einen Bau machten.
Die Bauplus ist an beiden Veranstaltungstagen jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.