
Rund 500 blumenbekränzte Anwesen waren Anfang August begutachtet und bewertet worden. 184 Teilnehmer erreichten dabei die für die Prämierung notwendige Punktzahl, wofür jetzt eine Dankurkunde ausgehändigt wurde. Für die 100 Blumenfreunde, deren Engagement die größte Freude auslöste, gab es zudem Schmuckteller.
An die seit 1952 bestehende Tradition erinnerte Rudi Wiest zurück: „Damals sollte dem sich entwickelnden Schrothkurort noch mehr Liebreiz gegeben werden.“ Seit 1968 wird der Blumenschmuck auch im Ortsteil Aach prämiert. Und 1972 kam auch Thalkirchdorf mit seinen Siedlungen hinzu.
Wiest selbst ist seit 1965 bei der Prämierung dabei – und seit 35 Jahren Vorsitzender der „Gartler“ und Bienenzüchter. Dieses Engagement von Wiest stellte wiederum Bürgermeister Walter Grath heraus. Dem Dank des Rathaus-Chefs schloss sich der stellvertretende Landrat Anton Klotz an. Für Klotz steht fest: „Das Oberallgäu lebt von seiner gepflegten und blühenden Landschaft“.
Und Grath ist lokalpatriotisch davon überzeugt: „Einen Blumenschmuck in dieser Fülle gibt es sonst fast nirgendwo“. Der Bürgermeister glaubt fest an die Werbewirksamkeit der Blumen. Und so hofft Grath, dass sich künftig auch noch mehr Hotels und Geschäfte Oberstaufens an diesem Schönheitssinn beteiligen.