Dadurch ergaben sich Änderungen in der Führungsstruktur des Ortsverbandes: Günter Högerl ist Vize-Ortsbeauftragter, Alexander Hafenrichter Verwaltungshelfer. Hansjörg Nast-Kolb fungiert als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit und Helferwerbung sowie als Fachberater beim Landratsamt. Die langjährige Jugendleiterin Manuela Kunz übergab ihr Amt an Andrea Liss.
Als wohl wichtigste Aufgabe der neuen Führung gilt die Gewinnung neuer Helfer, da nach der Aussetzung der Wehrpflicht auch die Befreiung von ihr für den Katastrophenschutz entfällt. Somit ist von der Seite her eine Helferrekrutierung nicht mehr möglich. Man müsse neue Wege gehen und möglichst viele Freiwillige für die Hilfe am Nächsten gewinnen, hieß es.
Froh ist das THW über seinen verjüngten Fuhrpark: Die Sonthofer konnten im Jahr 2011 das dritte neue Großfahrzeug in drei Jahren in Dienst stellen – diesmal ein Lastwagen mit Mannschaftskabine und Ladebordwand. Was die Ausrückmöglichkeiten der Pumpengruppe erheblich verbessert.
Von den Übungen, Ausbildungsveranstaltungen und 37 Einsätzen berichtete Zugführer Alexander Gringel. Dazu zählten drei humanitäre Auslandseinsätze in der Ukraine (Fahrzeugspenden und drei Lastzüge mit Krankenhausmaterial), eine große Übung in Salzburg mit Kräften aus Österreich und Bayern sowie eine dreitägige Übung des Landesverbandes auf dem Truppenübungsplatz Bodelsberg. Während des großen „Narrensprungs“ kümmerte sich das THW um den Betrieb einer Führungsstelle für alle Hilfsorganisationen.
Tätig waren die Helfer auch nach Schlagwettern.
20 743 Dienststunden leisteten die Sonthofer THW’ler im Vorjahr. Sie teilen sich so auf: Ausbildung (7205 Stunden), Jugendarbeit (5117), Einsätze ((1258), technische Hilfeleistungen (615), Verwaltung (5085) und Eigenleistungen/Wartungsarbeiten (1463).
Kai Bomans als Vertreter des Landrates und Bürgermeistervize Harald Voigt lobten die Arbeit des Ortsverbands. In Sonthofen sei die THW-Familie bestens aufgestellt und jeder dem THW gewährte Euro gut angelegtes Geld.