Grünes Licht gibt es grundsätzlich auch für die Wasserver- und Abwasserentsorgung. Sie ist für die großen Sommerfeste der Religionsgemeinschaft dimensioniert, bei denen ein Teil des Guts als Campingplatz genutzt werden soll. Die Stiftung muss die Großveranstaltungen, bei denen bis zu 5000 Menschen pro Tag erwartet werden, allerdings jedes Jahr wieder genehmigen lassen. Sollte es angesichts der Menschenmassen zu Problemen kommen, könne die Stadt also einschreiten, sagte Bürgermeister Gerd Bischoff. Er betonte auch, dass sich die Buddhistische Stiftung Diamantweg bisher sehr kooperativ gezeigt habe.
Diskutiert wurde im Stadtrat vor allem, wo die Besucher der Sommerfeste parken sollen. Wie berichtet, sollen sie von Auffang-Parkplätzen mit Pendelbussen zum Gut befördert werden. Wo solche Parkplätze entstehen sollen, darüber werde derzeit verhandelt, sagte Bauamtsleiter Adi Martin.
Gegen die für die Sommerfeste nötigen Infrastruktur-Maßnahmen hat im Stadtrat einzig Doris Pfister (CSU) gestimmt. Sie wies auf die Lage des Guts im Landschaftsschutzgebiet hin und wollte wissen, wie die Region von den Festen profitiert. Bürgermeister Bischoff zählte Kurabgaben, touristische Effekte und Einnahmen aus der Ver- und Entsorgung des Gutes auf. Oliver Gammel (Freie Wähler) meinte: „Es ist müßig, über die Wertschöpfung zu reden. Ich will, dass die Sommerfeste behandelt werden wie jede andere Großveranstaltung.“ Gelegenheit dazu gibt es im August, wenn das erste Sommerfest stattfindet.