Ortsobmann Hansjörg Wegmann ging in seinem Bericht auf aktuelle Themen auf Orts- und Kreisebene ein. Kreisbäuerin und Landtagsabgeordnete Ulrike Müller sagte, eine sachliche Information der Bürger über die Arbeitsweise der modernen Landwirtschaft sei extrem wichtig. Als Beispiele dafür nannte sie die Tier- und Klimaschutzdebatte. Die weitere Ausgestaltung der EU-Landwirtschaftspolitik nehme derzeit konkrete Formen an. Die befürchtete Umverteilung der Mittel weg von Bayern hin zu den östlichen Beitrittsstaaten habe man größtenteils verhindert. Viele Details könnten sich nach ihrer Einschätzung allerdings noch extrem nachteilig für die Bauern in der Region auswirken.
„Die in Bayern absolut bewährten Maßnahmen wie das Kulturlandschaftsprogramm und der Vertragsnaturschutz dürfen durch Brüsseler Vorgaben nicht ausgehöhlt werden“, forderte Müller. Jeder dritte Hektar in Bayern befinde sich derzeit in solchen freiwilligen Agrarumweltmaßnahmen.
Landwirtschaftsdirektor Rainer Hoffmann vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, gab einen Bericht zu den Neuerungen im Bereich der Antragstellung. Zukünftig werde diese nur noch online möglich sein. Das Amt biete Schulungen und eine betreute Eingabestation an, um die Umstellung zu erleichtern, so Hoffmann.