«Ein solches Jubiläum ist schon etwas besonderes», freut sich Organisator Hans Peter Refle und erzählt mit einer angemessenen Portion Stolz, dass er selbst den Illermarathon erfunden und ihn 13 Jahre lang alleine veranstaltet hat. Mittlerweile hat die Läufergemeinschaft Immenstadt 93 diesen Part übernommen.
Aus nur 16 Teilnehmern wurde im Gründungsjahr der Sieger gekürt, erinnert sich Refle. Seither ist das Interesse der Sportler aus nah und fern gewaltig gewachsen. «Die Läufer wissen den familiären Charakter und die Individualität der Veranstaltung zu schätzen», vermutet Refle den Grund für den starken Zuspruch.
Den bisherigen Teilnehmerrekord verzeichnete er vor drei Jahren, als 350 Sportler in Marathon, Halbmarathon, über eine Kurzdistanz von zehn Kilometern und im Nordic Walking um den Sieg liefen. Seit dem Jahr 2009 konzentriert sich das Programm auf die klassischen Distanzen.
Die Strecke führt vom Auwaldstadion durch die Stadt in Richtung Bühl. Vorbei am kleinen und großen Alpsee geht es über Trieblings bis zum Wendepunkt hinter dem Weiler Bleichgut. Retour laufen die Sportler an der Aach entlang zurück ins Stadion, wo die Halbmarathon-Athleten gegen 9.30 Uhr im Ziel erwartet werden, während es für die Langdistanz-Läufer auf den Illerdamm bis kurz vor Altstädten geht. Ab etwa 10.45 Uhr werden auch sie im Ziel im Auwaldstadion erwartet. Dort hofft Refle wieder auf eine tolle Stimmung unter den Zuschauern.
Während die Favoriten im Marathon für ihn schwer auszumachen sind, kämpft auf der Halbdistanz mit Sacha Richter ein Lokalmatador vom TV Immenstadt um den Sieg im Städtle.