„Zu Weihnachten und Neujahr war es leider nicht möglich, Ski zu fahren“, erklärten die Bürgermeister Reinhold Sontheimer (Schwangau) und Paul Iacob (Füssen) gestern am Tegelberg. Denn wenn zu wenig Schnee liege, spitzele an zahlreichen Stellen der Boden durch. Wenn dann etwa ein Kind auf eine solche braune Stelle fahre und sich beim Sturz verletze, wäre das nicht zu verantworten gewesen.
Künstlich beschneien habe man auch nicht vorher können, weil es dazu minus fünf Grad brauche, ergänzt Bergbahnen-Geschäftsführer Franz Bucher. Nun sei es aber kalt genug und es stehe das komplette Angebot für Einheimische, Touristen und Vereine am Tegelberg zur Verfügung. „In der Regel hält das Wetter jetzt die nächsten sechs Wochen“, weiß Bucher aus Erfahrung.
Tourengeher müssen aufpassen
Besonders aufpassen müssen jetzt vor allem Tourengeher. „Skitourengeher sollten sich an die FIS-Regeln halten und nur die ausgeschriebenen Routen benutzen“, warnt Bucher. Vor allem am Abend nach 17 Uhr werde es gefährlich. Dann fahren die Pistenraupen mit ihren bis zu 1200 Meter langen Stahlseilen zum Präparieren der Abfahrten. Wer dort hineingerate, könne lebensgefährlich verletzt werden. (ff)
Gestern Nachmittag wurde noch fleißig am Reithlift (Tegelberg) präpariert, ehe am Abend der Skibetrieb aufgenommen wurde.
Vor allem Tourengeher sollten sich jetzt genau an die vorgegebenen Routen und Zeiten (sie liegen aus) halten, damit sie nicht vom Stahlseil der Raupe (rechts im Bild) schwer verletzt werden. Foto: Felix Frasch