Gössl betonte, der Chor könne mit Rat und Tat weiter auf ihn zählen.
Unmittelbar nach der Wahl betonte Thalmair, man werde „nur gemeinsam“ Erfolg haben: „Ich will gute Zusammenarbeit gewährleisten und keine Alleinregierung führen.“ Die 37 Teilnehmer der Versammlung wählten zudem den zweiten Vorsitzenden in einer geheimen Abstimmung. Günther Stadler durfte sich hier über eine 100-prozentige Zustimmung freuen.
Die restlichen Posten in der Vereinsführung konnten zügig besetzt werden, da sich alle bewährten Kräfte außer Schriftführer Hans-Jörg Meyer eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellten. Dazu gehörte auch Walter Nestmeier, der für seine positive Bilanz als Kassier großes Lob bekam. Neu im Vorstand ist Schriftführer Jürgen Drechsel.
Robert Gössl blickte auf großartige Konzerte wie die Chorweihnacht und den Auftritt im Kaisersaal zur Eröffnung der historischen Uhrenausstellung zurück. Meist gut besuchte Proben unter Leitung von Dirigentin Gisela Reichherzer sowie die Geselligkeit hob er zudem hervor. Der Liederkranz hatte auch 2011 wieder zahlreiche Auftritte an Festtagen.
Gössl, der dem Vorstand seit 15 Jahren angehört hatte, erinnerte an einen kräftezehrenden, „notwendigen“ Umzug in den neuen Proberaum Kleiner Kursaal. Dabei habe „vor allem unser Notenwart Karl Bschorer“ Großartiges geleistet. Besondere Grüße Gössls galten den Ehrengästen.
So nahm der frühere Dirigent Herbert Thaler an der Versammlung teil, in der Benno Kölbl und Dieter Prinz mit großem Beifall als neue Ehrenmitglieder beglückwünscht wurden. Herzlicher Applaus galt nicht zuletzt dem Ehrenvorsitzenden Josef Selzer.
Zur Auflockerung sangen die Männer so beschwingt, als wäre schon Frühling. Derzeit sind die Mitglieder im Schnitt etwa 67 Jahre alt – doch inzwischen kann Gisela Reichherzer, der ein prächtiger Strauß Blumen überreicht wurde, auch jüngere Stimmen einbauen. Dr. Paul Wengert, Präsident des Chorverbands Bayerisch-Schwaben, betonte in seiner Rede: „Guter Gesang wischt Staub vom Herzen.“