() | 10.07.2005 20:31 Uhr
Freunde gedenken Pfarrer Peter Mayr
Gottesdienst mit musikalischer Umrahmung in St. Peters-Kapelle in Berghof-Halblech
Halblech (ars). - Beim zweiten Gedenkgottesdienst für Pfarrer Peter Mayr, der vor zwei Jahren am Geißelstein tödlich abgestürzt war, versammelten sich seine Freunde und Bekannten in und an der St. Peterskapelle in Berghof. Pfarrer Walter Sedlmeier aus St. Ottilien zelebrierte die Gedenkmesse. In seiner Predigt erinnerte Sedlmeier an den Seelsorger und Naturfreund Peter Mayr. "Es ist ein Zeichen der Verehrung und Dankbarkeit, dass so viele gekommen sind, miteinander diesen Gedächtnisgottesdienst zu feiern für einen Mann, der sich für die Heimat verdient gemacht hat", so der Geistliche. Er wisse nicht, fuhr er fort, ob der Berg "Tabor", wo Jesus seinen Jüngern erschienen ist, schöner se, als der Ort, auf dem die wunderbar renovierte St.
Peterskapelle steht. "Dies ist ein von der Natur gesegneter Ort und ist gesegnet von dem Fleiß und Einsatz fleißiger Menschen, die dieses Heiligtum unserer Heimat so wundervoll gestaltet haben", sagte Sedlmeier. Und: "Es ist eine Fügung Gottes, dass wir in dieser Kapelle des Petrus und Paulus für unseren Peter erinnern dürfen." Pfarrer Peter Mayr habe zu den Pfarrern gehört, die sich engagiert und versucht haben, die Erde mit Leben zu gestalten. "Dies sind kernige Gestalten unserer Heimat, die wir brauchen. Leute mit Zivilcourage, die etwas tun. Wer sich engagiert, der darf auch mal Fehler machen, wenn er auch nicht jeden Buchstaben einer Bürokratie erfüllt", mente Sedlmeier. Mit "Lieder der Berge" und festlichem Gesang erinnerte der Schongauer Bergsteigerchor und das Sing- und Jodelduo Franz und Roland Böck (Weissensee) und der weiche Klang der Alphörner der Peitinger Alphornbläser an den Seelsorger, Bergsteiger und Naturfreund Peter Mayr. Er hatte hier unvergessliche Bergmessen gehalten. Oft mit seinem Lieblingssatz: "Glauben ist wie stehen auf steilem Fels und schauen in weite Ferne."
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