Heuer schlagen die Aussteller auf dem Festgelände rund um das Modeon und auch im Veranstaltungshaus wieder ihre Stände auf. 140 waren es vor zwei Jahren, 150 sind es diesmal. Weil die Fläche jedoch nicht größer geworden ist, bedeute dies, dass einige Firmen ihre Stände verkleinerten, erklärt Messeorganisator Markus Graber von der AZ Marketing und Service GmbH. Ebenso pausiere ein Teil der angestammten Messebeschicker in diesem Jahr. Dafür kämen andere erstmals. Sie präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Handel, Handwerk, Gastronomie, Gesundheit, Tourismus sowie Freizeit.
Bohrung auf dem Festgelände
Im Mittelpunkt steht von Freitag bis Sonntag, 18. bis 20. Juni, der Bereich Energie - und wie sie effektiv eingesetzt werden kann. Die Bandbreite reicht von Fotovoltaik über Heizen mit Öl, Gas, Holz und Pellets bis hin zur Geothermie. Dazu wird auf dem Festgelände sogar gebohrt, um die Nutzung von Erdwärme zu zeigen.
Ein weiterer Teil beschäftigt sich mit der Elektromobilität. So sollen Probefahrten im Elektroauto angeboten werden, ebenso auf Segways, Selbstballance-Rollern oder auf Elektrofahrrädern. Auch die Automobilhersteller beschäftigen sich mit Sparen. Allgäuer Unternehmen stellen dazu ihre Fahrzeugpalette mit umweltfreundlicher Technologie vor.
Die Attraktivität der MIR lebt von den vielen Vereinen, Organisationen oder kommunalen Einrichtungen. So ist das Landratsamt erneut größer vertreten, diesmal mit den Themen Senioren, Freiwilligenzentrum, Ehrenamts- und Bildungsportal. Medizin zum Anfassen bieten die Kreiskliniken. Auch die Allgäuer Zeitung ist mit einem Stand vertreten. Zudem gibt es ein Gewinnspiel mit tollen Preisen. (af)
www.messe-mir.de