Lag es nun an der Terminwahl oder an dem allgemeinen Rückgang der Geburtenzahlen, wie Vorsitzender Robert Steger vermutete, tat es doch der guten Stimmung keinen Abbruch.
Freuen konnten sich dann vor allem die etwas langsameren Rennfahrer. Denn ihnen verhalf das kleinere Teilnehmerfeld des Öfteren zu dem begehrten Sprung auf das „Stockerl“. Mit Feuereifer waren nicht nur die vier- bis zehnjährigen Skiclubmitglieder bei der Sache sondern ebenso deren Väter, die ihre Sprösslinge mit guten Ratschlägen zum Teil sogar vom Start bis ins Ziel begleiteten.
Mit einem rekordverdächtigen Sprint trat Bürgermeister Erwin Karg in Erscheinung, um einem gestürzten Zwergerl wieder auf die Beine zu helfen. Ganz ohne Hilfe und sogar mit deutlichem Vorsprung ins Ziel kam hingegen in seiner Altersklasse Kargs Sohn Ricardo und durfte sich dann bei der Siegerehrung vom Papa die Goldmedaille umhängen lassen.
Schnellster Junge am Rauth war heuer der achtjährige Nikolas Mayr, bei den Mädchen war es die siebenjährige Yvonne Janning. Unabhängig von ihren Platzierungen gab es für alle Teilnehmer Medaillen und Urkunden. Unterstützt wurde der Skiclub dabei von der örtlichen Raiffeisenbank. Glück hatte der achtjährige Lukas Gschwill. Er musste sich zwar in seiner Gruppe mit dem undankbaren vierten Platz genügen, gewann aber als Schnellster der drei Seestaller Starter eine fesche Mütze, die Elfriede Emmert gestiftet hatte.