Die Anliegen der Pendler und Fahrgäste bezogen sich vor allem auf die Platzkapazität im Berufsverkehr, aber auch auf den Fahrplan. Beiden Bereichen hat sich die BEG nun angenommen. Die Folge: Das Platzangebot, für das die DB Regio als Betreiber verantwortlich ist, soll ab 20. Februar aufgestockt werden. Beispielsweise die Verbindung zwischen Augsburg und Buchloe mit Abfahrt um 16.15 Uhr.
Auch in den Fahrplan wurden Änderungen eingearbeitet. Die BEG habe zur Einführung der Neigetechnik im Allgäu bei ihren Planungen Wert darauf gelegt, den Standard von zwei Möglichkeiten pro Stunde von Augsburg nach Buchloe an Werktagen bis 20 Uhr beizubehalten, erklärt Sandra Kelz, Sprecherin der Gesellschaft. Hingewiesen wurde die BEG seitens der Pendler aber auf das „mangelnde Angebot“ in den frühen Abendstunden.
Diese Anregungen, so Kelz weiter, könnten aber erst zum Fahrplanwechsel Mitte Juni umgesetzt werden. „Hierzu ist ein längerer organisatorischer Vorlauf notwendig.“
Bereits ab 6. Februar sollen die späteren Anschlüsse von Buchloe nach Augsburg nachgebessert werden. Der Zug von Buchloe über Schwabmünchen und Bobingen fährt laut BEG künftig erst um 22.14 statt um 22 Uhr ab.
So können Fahrgäste des Alex aus München (Buchloe an um 22.06 Uhr) und des Eurocity aus Zürich (Buchloe an 22.04 Uhr) ohne längere Wartezeiten nach Augsburg weiterfahren. Nach Mitternacht wird in Buchloe die Abfahrt eines weiteren Zuges in diese Richtung verlegt: von 0.07 auf 0.10 Uhr. Kelz: „So wird auch hier der Anschluss von zwei Alex-Zügen hergestellt.
“ Eine weitere Änderung betrifft den Zug von München nach Buchloe kurz vor Mitternacht: Die Verbindung stand ebenfalls stark in der Kritik. Neue Abfahrtszeit in München ist 0.01 Uhr (statt 23.53 Uhr).
Der Zug, der damit um 0.49 Uhr in Buchloe ankommt, erreicht laut BEG dennoch den Anschluss in Richtung Kempten. Weitere Informationen dazu gibt es auch im Internet unter bahnland-bayern.de.