An den Wertungsspielen habe das Blasorchester erfolgreich teilgenommen. Gerne erinnerte sich Werner auch an die Fahrt nach Cesson. Außerdem hätten ihm Bockbierabend und Weinfest großen Spaß bereitet. Zu den Höhepunkten zählte er die Jahresschlusskonzerte, wo vor allem Sängerin Stefanie Bachlehner die Herzen der Zuhörer berührte.
Momentan arbeitet der Dirigent mit seinen Musikern an einem Kirchenkonzert im Haus der Begegnung, das Ende März statt dem jährlichen Frühjahrskonzert auf der Agenda steht. Mit der Jugendkapelle plant Werner ein eigenes Jugendkonzert.
Auf zahlreiche Auftritte mit der 33-köpfigen Big Band konnte Bandleader Jürgen Hermann zurückblicken: Frühjahrskonzert, Jubiläum der Firma Hörmann, Big-Band-Party in Bad Wörishofen, Töpfermarkt in Irsee, evangelisches Gemeindefest der und eine verregnete lange Sommernacht. Volle Erfolge seien das zweite Buchloer „Big Band Battle“ mit der „Bankers Big Band aus Zürich“ und das etwas andere Weihnachtskonzert „Swinging Christmas“ gewesen.
Laut Tambourmayor Richard Wild hat der Spielmannszug, was die Zahl der Auftritte angeht, ein ruhigeres Jahr hinter sich. Der Schwerpunkt lag in der Probenarbeit, auch wenn einige Proben wegen Renovierungsarbeiten an der Comenius-Grundschule abgesagt werden mussten. Dies zeichnete sich bei den Wertungsspielen aus, denn die Spielleute erzielten 87 Punkte.
Dank der 179 geleisteten Unterrichtsstunden bei der Ausbildung, können sich die derzeit 23 Aktiven im Laufe dieses Jahres auf Zuwachs freuen.
In den neun Vorstandssitzungen stand nicht nur Musik auf der Tagesordnung, bestätigte Vorsitzender Mike Brenner. Bereits jetzt gab es Besprechungen für das Bezirksmusikfest 2016, das die Buchloer Stadtkapelle austragen wird. Außerdem wurde der Probenraum „entrümpelt“, damit er in den kommenden Wochen umgebaut werden könne.
Erfreulich sei, dass Kassiererin Tanja Heinzler in ihrem Bericht einen kleinen Gewinn ausweisen konnte. Ihr bestätigte Ehrenvorstand und Kassenprüfer Bernhard Rid eine vorbildlich geführte Kasse.
Robert Pöschl, Vorsitzender des ASM-Beziks Kaufbeuren, zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt von den vielen Aktivitäten im Verein. Es gebe keine Stadt im Bezirk, wo so viele Musikrichtungen (Blasmusik, Jazz, Spielwesen) gepflegt werden. Die tolle Jugendarbeit sichere die Zukunft.
Ehrungen für aktive Musiker
Pöschl nahm auch Ehrungen für langjähriges musikalisches Wirken vor und übergab Urkunden des ASM. Bei einer aktiven Vereinszugehörigkeit von 25 Jahren spreche man von einer „Generation“. Der Verein werde dann als „Teil des Lebens“ betrachtet, sagte Pöschl. So wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft Monika Trieb und Sandra Tröbensberger geehrt. Seit zehn Jahren spielt Roland Richter im Orchester mit. Die Grüße der Stadt überbrachte dritter Bürgermeister Manfred Beck. Er lobte die Musiker und dankte dem Verein, der der Stadt immer wieder Glanz verleihe.(bz)