Ins Führungsgremium wurden Klaus Fischer (Lamerdingen), Karlheinz Fünfer (Großkitzighofen), Gerhard Gossler (Lamerdingen) Augustin Klöck (Großkitzighofen), Karl Mayer (Großkitzighofen), Robert Rippel (Dillishausen) und Hans-Dieter Wagner (Lamerdingen) gewählt. Klaus Fischer und Karlheinz Fünfer fungieren gemeinsam als Sprecher der Gruppierung.
Hans-Jürgen Wohlfeil aus Gennach hatte noch einmal sehr ausführlich die Positionen der Bürgerinitiativen vorgestellt. Sein Fazit: Die Initiativen begrüßen allgemein den Bau eines neuen Heizkraftwerks, wenden sich aber trotz der von der Papierfabrik Lang gemachten Konzessionen entschieden gegen die Verbrennung von Müll in diesem Werk. Befürchtet werden negative Langzeitauswirkungen auf die Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität im weiteren Umkreis.
In diese Richtung argumentierte auch Diplom-Ökologe Hans-Dieter Wagner aus Lamerdingen. „Was aus dem Kamin herauskommt, ist sicherlich messbar. Aber es fehlen fundierte Untersuchungen, die Aussagen über die Langzeitfolgen für den Boden und den Menschen machen.“ Als erste Maßnahme beschloss das Führungsgremium der Bürgerinitiative Lamerdingen, den Bewohnern der vier Ortsteile Beratung bei der Formulierung der privaten Einwände gegen das geplante Heizkraftwerk anzubieten (siehe Infokasten).