Großkitzighofen (kat) | 04.11.2011 00:00 Uhr
BZ-Leserinnen beklagen Zustand des Dorfgartens in Großkitzighofen
„Pflanzen sind nur zwischengelagert“
Der Erdaushub bei einer Baustelle gehöre in einen Anhänger oder auf ungenutzte Fläche. „Nicht mitten in einen bewirtschafteten Garten“, sagt eine BZ-Leserin. Der Dorfgarten in Großkitzighofen sei immer gut angenommen und viel genutzt worden. „Jetzt ist alles kaputt, auch der liebevoll angelegte Kräutergarten“, erklärt eine weitere Leserin.
Dass tatsächlich alles kaputt ist, kann Lamerdingens Bürgermeister Konrad Schulze nicht bestätigen. Er habe sich die momentane Situation am Dorfgarten noch einmal angeschaut. Es sei nicht richtig, dass alles im Unwissen der Gartenbetreuerin zerstört wurde: „Wir haben das mit den Verantwortlichen abgesprochen.“
Damals habe es geheißen, man werde einige Meter um das alte Lehrerhaus herum benötigen, um das Gebäude trocken zu legen. „Da ist auch der Garten betroffen“, so Schulze weiter.
Bei den Aushebungen sei man auf Beton gestoßen, der dort nicht hingehöre. Dieser müsse nun entfernt werden. „Zudem haben wir in gegenseitigem Einvernehmen ausgemacht, dass während der Bauzeit der Erdaushub im Garten zwischengelagert wird.“
Die Pflanzen haben die Verantwortlichen laut Schulze selbst entfernt. Auch der Rosenbogen werde über kurze Zeit sicher gelagert. „Der Garten kann derzeit sowieso nicht genutzt werden“, erklärt der Bürgermeister. Nächste Woche soll der Aushub wieder weggebracht werden.
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Welche Absprachen???
„Abgesprochen“ wurde in diesem Falle überhaupt nichts. Lediglich von einem ausgegrabenen Rand um das Haus war die Rede. Das Abladen des Baumülls im Dorfgarten wurde mit den Gartenbetreuerinnen nicht besprochen. Es stellt sich die Frage mit wem diese angeblichen Absprachen alle getroffen worden sind… Auch die Pflanzen wurden vorher nicht entfernt, oder haben zuletzt die Feuerwehrler die Kräuter vorher ausgegraben? Vielleicht pflanzt gar Hr. Schulze selber die Pflanzen wieder ein? Wenn das der Dank ist, den man mit bürgerschaftlichen Engagement „erntet“ stellt sich mir die Frage wie sich eine „Dorfgemeinschaft“ in Zukunft ihre ehrenamtlichen Helfer hält. Vielleicht ist aber gerade das gar nicht mehr erwünscht... Wer weiß, was bereits für Pläne bzgl. des liebevoll angelegten Dorfgartens bestehen. Einige erfreuen sich vielleicht mehr an einer geteerten grauen pflegeleichten Terrasse als an einem traditionellen Bauerngarten, ganz nach dem Motto „unser Dorf soll schöner werden“!
unbekannt
, 07.11.2011 18:12
Dorfgarten
Also ich dachte immer der Garten war von den Dorfgartenzwergen, die es nicht mehr gibt meines wissens. Der Garten sah aus als währe seit jahren nichts gemacht worden
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